Otto Fried (1922-2020)
Der 1922 geborene international bekannte Künstler Otto Fried entstammte mütterlicherseits der alteingesessenen Horchheimer Familie Salomon. Um sein Leben zu retten, floh er 1936 zu Verwandten in die USA. Antisemitismus, Diskriminierung und die nationalsozialistische Politik hatten ein Verbleiben der Familie in ihrer Heimatstadt unmöglich gemacht.
Wildwest im Ort
Mit einem Schlag hatte sich im Dorf vieles verändert, die Beschaulichkeit war dahin. Das dörfliche „Ha und Hot“ der Kühe vor dem Leiterwagen, das Trotten der Ochsen vor Schweikerts Karlchens Karren, der Geruch von Puddel und Mist – all das musste den Benzinschluckern weichen.
Dä Versehgang
Diese Geschichte von Eis’se Sophie, seiner Großmutter, wurde von Hans-Gerd Melters geschrieben und von dem niederländischen Karikaturisten Marcus illustriert.
Mir schwätze Platt
„Wat ich hier erzähle, senn wahre Geschichte, e Bohch könnt mer voll mache, ohne ze dichte.“ Resi Meinhardt ist ein „echt Hoschemer Mädche“ und hat sich dankenswerterweise bereit erklärt, uns mit „Hoschemer Steckelscher“ zu versorgen.
Peife Sepp mit Pflaster Porsche
Ob sich alte Horchheimer wie Bunnes, Homb und Schlemmer-Hein damit abgefunden hätten, früher statt zum Frühschoppen zur „Gammelfleischparty“ (Ü-30-Treff) zu gehen?
Vier Neue hinter Horchheims Tresen
Wirte – eine Klasse für sich. Menschen ohne Wochenende, mit täglicher Nachtschicht, Schwerstarbeiter im Dunst von Alkohol und Nikotin, Seelentröster, wandelnde Zeitungen, Geschäftsleute. Joachim Hof stattete ihnen 1980 einen Besuch ab.
Lass Horchheim dir empfohlen sein
Das Alter des Heiligenhäuschens ist ebenso ungewiss wie seine Entstehungsgeschichte. So wird es mit einem für Horchheim folgenschweren Ereignis während des Dreißigjährigen Krieges in Verbindung gebracht.
Als es bei uns noch Bauern gab
Lange ist es her, dass der Ochsenkarren ein vertrauter Anblick auf Horchheims Straßen war, dass die frische Milch direkt vom Bauern mit dem Pferdefuhrwerk angeliefert wurde.
Unser Heimatlied „O Horchheim, mein Horchheim!“
Text und Melodie des Horchheimer „Nationalliedes“ stammen von Karl („Wurscht“) Wörsdörfer, die Klaviervertonung von Hans Wüst, Organist und Dirigent des Horchheimer Kirchenchores.
Su wie freher babbele
Wortsammlung von Robert Stoll | Nach wie vor gilt die Aufforderung, die Hoschemer Mundart nicht aussterben zu lassen. In ihr hat die wechselvolle Geschichte unserer Heimat ihren Niederschlag gefunden, wie die Herkunft zahlreicher Wörter aus dem Französischen, Hebräischen, Jiddischen und Niederländischen beweist.
Entdecken & Erinnern
Tauchen Sie tiefer ein in die Geschichte und Geschichten unseres Stadtteils – von historischen Ereignissen bis zu persönlichen Erinnerungen.
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