Pitt Henrichs Holzfigur ‒ Eine Rückkehr in die Heimat

13. Oktober 2023 | Das Heimatmuseum Horchheim erhielt eine besondere Schenkung: Eine Holzfigur des einheimischen Künstlers Pitt Henrich, eine großzügige Spende der Familie Thorsten Beckby. Die Übergabe fand in Anwesenheit der 1. Vorsitzenden, Gertrud Frosch, und Herrn Beckby statt.

Karl Wörsdörfer (1919-1994)

Karl Wörsdörfer kam 1948 mit seiner Familie nach Horchheim und wurde zu einer wertvollen Bereicherung des Vereinslebens. Männerchor, Karnevalsverein (HCV) und Kirmesgesellschaft boten ihm ein breites Podium, seine Paraderolle war „Oberst Itzeplitz“, ein Markenzeichen der Koblenzer Faasenacht.

Hans Wüst (1909-1963)

Hans Wüst stammte aus einer Familie, in der Musik seit jeher eine große Rolle spielte. Sein Großvater Heinrich Wüst kam 1857 als Lehrer, Küster und Organist nach Horchheim. So war es kein Zufall, dass Hans Wüst 1924 bereits mit 15 Jahren Organist in St. Maximin wurde.

Eva Salier (1923-2014)

Eva Salier geb. Hellendag wurde 1923 in Horchheim als Tochter des holländischen Kaufmanns Simon Hellendag und seiner Frau Antonie geboren, die beide jüdischen Glaubens waren. Trotz des Leids der antisemitischen Verfolgung blieb die begeisterte Illustratorin und Künstlerin ihrer alten Heimat verbunden.

Otto Fried (1922-2020)

Der 1922 geborene international bekannte Künstler Otto Fried entstammte mütterlicherseits der alteingesessenen Horchheimer Familie Salomon. Um sein Leben zu retten, floh er 1936 zu Verwandten in die USA. Antisemitismus, Diskriminierung und die nationalsozialistische Politik hatten ein Verbleiben der Familie in ihrer Heimatstadt unmöglich gemacht.