Jahresrückblick 2013

Winter im Mendelssohnpark

Rückblick auf die Veranstaltungen der Heimatfreunde Horchheim im Jahr 2013

Führung durch Liebfrauen


Koblenz Liebfrauenkirche

Am 19. Januar trafen sich mehr als zwanzig Interessierte, um an einer Führung durch Liebfrauen teilzunehmen. Manfred Böckling erschloss auf seinem gut anderthalbstündigen Rundgang die Sehenswürdigkeiten in der Owwerpfarrkersch.

Bei Kaiserwetter in die Kaiserstadt Trier

Trier Porta Nigra

Trier Kaiserthermen

Am 4. Mai unternahmen die Heirnatfreunde ihre alljährliche Frühlingsfahrt. Dieses Mal lockte die ehemalige römische Kaiserstadt Augusta Treverorum als Reiseziel. An der Porta Nigra, dem weltbekannten römischen Stadttor angekommen, empfing uns jedoch keine Abordnung rörnischer Lesionäre, sondern eine ganze Heerschar feuerroter Marxskulpturen anlässlich des I95. Geburtstages des bertihmtesten Sohnes der Stadt Trier.
Nach ausgebiger Gelegenheit die wunderschöne Innenstadt mit ihren herrlichen Gebäuden und Plätzen in Eigenregie zu erkunden, konnte die Reisegruppe am Nachmittag die geschichtsträchtigen Stätten der ältesten deutschen Stadt unter kompetenter Führung zweier Stadtführerinnen per Bus kennen lernen: Amphitheater, Barbarathermen, Konstantinbasilika, Dom und Liebfrauenkirche, alle seit 1986 UNESCO-Weltkulturerbe.
Nach so viel geistiger Kost durfte eine körperliche Stärkung nicht fehlen: Auf der Rückfahrt konnten sich die Heimatfreunde bei einer Zwischenrast durch ein vorzügliches Abendessen in einem Gasthof in Laubach ftir den Rest des Heimrweges stärken.

K.P. Baulig.

Klassentreffen 1962/63

Jahrgang 1962/63

Am 01. Juli diesen Jahres traf sich der Jahrgang 1962/1963 an der Grundschule Horchheim.
Nach freudigen Begrüßungen und herzIichem Wiedersehen ging es in das Heimatmuseum der Heimatfreunde Horchheim in der Alten Heersrraße, in dem man die Ausstellunsen und Exponate bewundern konnte. In den gemütlichen Räumlichkeiten des Museums wurde sich bei einem Glas Sekt und belegten Brötchen an die "alten Zeiten" erinnert und Geschichten von damals erzählt.
Nach einer anschließenden Führung durch die Koblenzer Altstadt und einem leckerem Essen bei Vassili im Turnerheim fand der Abschluss eines gelungenen Tages traditionell auf der Horchheimer Kirmes im Mendelsohn Park statt.

Petra Fries

Unsere Tour zum Drachenfels

Drachenfelsbahn Ankunft Schloss Drachenburg


Drachenfelsbahn

Als wir im Vorstand für die Drachentfelstour votierten, dachte ich: "Da war doch jeder schon mal. Da reicht ein 30er Bus!"
Weit gefehlt. Die Ankündigung war drei Tage aus dem Haus, da hatten wir schon 54 Anmeldungen. Ich konnte einen 72er Doppeldecker ordern, so dass wir mit fast allen angemeldeten Heimattreunden am 28. September in Richtung Drachenfels fahren konnten. In der Drachenfelsbahn ließen dann die ersten Passagiere ihre Erinnerungen spielen: "Natürlich war ich schon hier, aber das ist schon fünfzig Jahre her." In dem Stil ging es dann mit der ältesten Zahrradbahn Deutschlands steil bergauf. "Wir sind damals auf einem Esel hochgeritten und zu Fuß wieder runtergegangen." Anqeblich wusste ein älterer Herr von einem Schild auf der Fensterbank in der Bahn zu berichten: "Hinauslehnen und Blumen pflücken während der Fahrt ist verboten"! Legende? Jedenfalls wurden wir oben von einer Menge Leute erwartet die ebenfalls das schöne Wetter genutzt hatten. Es blieb reichlich Zeit für Sightseeing und für heiße oder kalte Getränke. Kurz vor Abfahrt des Busses nach Andernach erhaschten wir noch einen Platz in der Drachenfelsbahn für die Talfahrt. Eine Maus zusätzlich hätte nicht mehr in den Zug gepasst.
In der Rheinkrone am Rheinufer wurden wir vorzüglich bewirtet, so dass die Tagesfahrt zvr Zufriedenheit aller Beteiligten ausklingen konnte.

Jochen Hof

Hundert Jahre Totenzettel

100 Jahre Totenzettel

Die Heimatfreunde hatten für Sonntag, 10. November ins Museum Alte Heerstraße eingeladen. Klaus Peter Baulig und Jochen Hof präsentierten Totenzettel, die nach Jahrzehnten übersichtlich geordnet waren und beispielhaft den jeweiligen Zeitgeist erkennen lassen. Infolge des technischen Fortschrittes veränderten sich die Papierherstellung, die Druckverfahren sowie die Schriftarten. Die religiösen Bildmotive, Gebete, Fürbitten und ausführlichen Lebenswege wurden in den letzten Jahren durch ein Foto des Verstorbenen mit Geburts- und Sterbedatum ersetzt. Erschreckend und anrührend lesen sich die Totenzettel der Horchheimer Soldaten. Heinrich Fischer (+) hatte 180 Totenzettel namentlich geordnet, und wo möglich mit den Daten der Gefallenen oder durch Kriegseinwirkung Verstorbenen zusammengestellt. Knapp 40 Besucher ließen sich von der Ausstellung beeindrucken.

Ingeborg Karbach

Liebenswertes Horchheim

Liebenswertes Horchheim

Zur Foto-Show Liebenswertes Horchheim hatten am 24. November 85 Mitglieder und Gäste in der Schützenhalle an zwei weiß gedeckten langen Tafeln Platz genommen. Bei Kaffee und Kuchen kam schnell eine lebhafte, erwartungsvolle Stimmung auf. Heiner Drumm und Robert Stoll hatten übers Jahr in mühevoller Kleinarbeit Kirmesbilder von 1920 bis 1970 gescannt und zur Vorführung zu sammengestellt. Robert moderierte die Veranstaltung gekonnt. Sein Hintergrundwissen z.B. über die Gründe des mehrfachen Standortwechsels des Kirmesbaumes und des Platzes ist erstaunlich umfangreich und informativ. Andere Heimatfreunde ergänzten hier und da durch Zuruf besinnliche oder heitere Erinnerungen, die Besucher waren richtig warmgelaufen". Unser Vorsitzender Jochen Hof bedankte sich bei allen, hocherfreut über soviel Interesse und Engagement.
Er versprach eine weitere Foto-Show im kommenden Jahr.

Ingehory Karbach



Fahnensegnung

Fahnensegnung

Die 800-Jahr- Feier unserer Pfarrgemeinde St. Maximin wirft ihre Schatten voraus. Am ersten Advent wurde die Festfahne nach einem feierlichen Gottesdienst auf dem Kirchplatz von Pfarrer Frevel gesegnet. Die Fahne wurde anschließend gehisst. Josef Welling hat die Fahne entworfen.

Foto : Gisbert Dickescheid

Historische Grenzsäule zwischen Horchheim und Lahnstein wird restauriert

Historische Grenzsäule

An zehn wichtigen Grenzübergängen zwischen Königreich Preußen ließ das Herzogtum Nassau 1827 zehn Grenzsäulen aus Lahnmarmor errichten. Wind und Wetter hatten der Säule, die an der Einmündung Diedierstraße - Emser Straße stand, arg zugesetzt. Seine Königliche Hohheit Großherzog Henri von Luxemburg Herzog von Nassau hat der Stadt Lahnstein mitgeteilt, dass er die Hälfte der Renovierungskosten übernimmt. "Sehr erfreulich", meinen die Heimatfreunde. Die Sache hat nur einen Haken: es gehen Gerüchte, dass die renovierte Säule nicht an ihrem angestammten Platz, sondern auf dem Salhofplatz oder gegenüber dem historischen Rathaus in Lahnstein wieder aufgestellt werden soll.


In memoriam


Am 19. November 2013 starb unsere älteste Horchheimer Bürgerin Charlotte Euerle im Alter von 103 Jahren. Sie war Mitglied bei den Heimatfreunden seit dem 1. Januar 1994. Wir werden ihr ein ehrendes Gedächtnis bewahren.

Der Jahresrückblick im PDF-Format zum downloaden

Jahresrückblick 2013

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